Meine Bilder erzählen und beinhalten auch Geschichten, die ich teilen möchte.

An allererster Stelle steht hier das Kloster Benediktbeuern:

Ein ganz besonderer Ort, dem ich mich sehr verbunden fühle, ist das Kloster Benediktbeuern: Ein Kraftort. Ein Ort mit fast 1300 Jahren Geschichte. Ein höchst lebendiges Kloster und spiritueller Ort, zunächst über eintausend Jahre der Benediktiener, heute seit über 80 Jahre der Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos. Das Kloster war und ist aber auch ein Ort der Schulen, Hochschulen und der Wissenschaft - der Ursprung der modernen Geschichtsschreibung in Bayern und insbesondere einer der Geburtsorte der modernen Astrophysik. Hier hat das Genie Joseph von Fraunhofer 1814 (also vor mehr als 200 Jahren) die dunklen Linien im Sonnenlicht entdeckt.

Basilika des Heiligen Benedikt, im Fronleichnams Schmuck

Kreuzgang Kloster Benediktbeuern, gestempelter Stuck, Frühbarock

Im Zuge der Säkularisation von 1803 verkaufte der Bayerische Staat das aufgehobene Benediktinerkloster an den Münchner Industriellen Utzschneider. Dieser errichtete dort u.a. eine Glashütte für optisches Glas und er engagierte als Mitarbeiter Joseph von Fraunhofer. Durch dessen Wirken mit bahnbrechenden Forschungsergebnissen kann Benediktbeuern zweifellos als eine der Geburtsstätten der modernen Astrophysik bezeichnet werden: "Er schuf die größten und leistungsfähigsten astronomischen Fernrohre (Refraktoren) seiner Zeit und erforschte die Wellennatur des Lichts. Das war der Anfang der Spektralanalyse, mit der sich das Tor zu fernen Galaxien auftat", Zitat: P. Prof. Dr. Dr. Leo Weber (SDB).

Fraunhofersche Glashütte, Benediktbeuern, Industriedenkmal

Fraunhofersche Glashütte, Innenansicht, Hafenschmelzöfen


Fraunhofersche Glashütte, Fernrohr: Utzschneider, Reichenbach und Fraunhofer in Benedictbeurn

Fraunhofersche Glashütte, Museum, Theodoliten, Drehbank